Schwerhörigkeit bei Kindern: Leichter lernen mit gutem Gehör

PressemitteilungMartina Ostermeier

(Kreuztal, Februar 2018) Die Zeugnisse liegen auf dem Tisch, die Noten lassen zu wünschen übrig. Die Ursachen dafür können sehr unterschiedlich sein. An eine Möglichkeit denken Eltern häufig nicht: Ihr Kind hört schlecht.

Kinder in der Schule

Wer in der Schule schlecht hört, bleibt schnell hinter den Mitschülern zurück. (Foto: gpointstudio/Shutterstock.com)

Mädchen mit Hörgerät

Farbig, transparent, mit Strass verziert: Die Auswahl an Hörgeräten für Kinder und Teenager ist vielfältig. (Foto: Robert Przybysz/Shutterstock.com)

Wer glaubt, Schwerhörigkeit sei ein Thema der Generation 60 plus, liegt falsch. Immer mehr Kinder und Jugendliche hören schlecht. Ein Grund dafür ist häufiges und lautes Musikhören über Kopfhörer, in Diskotheken und auf Live-Konzerten. Laut Deutschem Ärzteblatt hat sich der Hörverlust im Hochfrequenzbereich bei Kindern und Jugendlichen in einem Zeitraum von 24 Jahren nahezu verdoppelt. „Betroffene hören das Gesagte zwar in normaler Lautstärke, aber undeutlich“, erklärt Gerd Müller, Hörakustikermeister und Vorstandsmitglied bei der HÖREX. „Da ist es nicht verwunderlich, wenn Kinder in der Schule Probleme bekommen.“ 

Hörtest zur Vorsorge

Von Geburt an ist ein gutes Gehör Voraussetzung dafür, dass sich Sprache entwickelt, und auch beim Lesen- und Schreibenlernen spielt es eine wichtige Rolle. Kinder, die in der Schule schlecht hören, bleiben auf diesen Gebieten schnell hinter ihren Mitschülern zurück. Zudem leidet die Konzentrationsfähigkeit, viele ziehen sich zurück und beteiligen sich nicht am Unterreicht. „Das muss nicht sein“, so Gerd Müller. „Hörgeräte helfen den Kindern, Gesagtes wieder besser zu verstehen. Entscheidend ist, dass Eltern eine Hörminderung frühzeitig erkennen.“ 

Wie aber stellen Eltern fest, dass ihr Kind nicht gut hört? „Das ist sicher nicht ganz einfach. Am besten ist es, regelmäßig einen Hörtest machen zu lassen“, so Gerd Müller. Zwar findet bei Klein- und Vorschulkindern regelmäßig eine Routine-Kontrolle des Gehörs statt, später ist das jedoch nicht mehr selbstverständlich. Verschiedene Anzeichen weisen Eltern auf eine mögliche Schwerhörigkeit hin. Dazu gehört zum Beispiel, dass Kinder nicht orten können, woher ein Geräusch kommt, sie sehr laut sprechen oder auch, wenn das Hörvermögen nur zeitweise eingeschränkt scheint. Häufiges Nachfragen in Gesprächen und nachlassende schulische Leistungen können ebenfalls ein Hinweis auf eine Hörminderung sein.

Hörgeräte für Kinder: bunte Auswahl

„Fest steht: Spätestens wenn Eltern einen Verdacht haben, sollten sie handeln und einen Spezialisten aufsuchen“, so Gerd Müller. Das können HNO-Ärzte sein, Pädaudiologen – Fachärzte für kindliche Hörstörungen – oder Pädakustiker, Experten für die Hörgeräteversorgung von Kindern. „Diese Spezialisten haben optimale Möglichkeiten und viel Erfahrung, um eine Hörminderung festzustellen.“ Benötigt der Nachwuchs tatsächlich Hörgeräte, gibt es eine spezielle Auswahl für Kinder und Teenager. Die Geräte sind klein, robust und einfach zu handhaben. Es gibt sie farbig, transparent oder auch mit Strass verziert. Reichen Hörsysteme in der Schule nicht aus, kommen sogenannte FM-Anlagen zum Einsatz. Sie übertragen Sprache direkt von einem Mikrofon in ein Empfangsteil am Hörgerät und überbrücken so die Distanz zwischen Lehrer und Schüler.

Mehr Infos, Beratung und kostenlose Hörtests gibt es beim HÖREX Hörakustiker in Ihrer Nähe. Hier geht es zum Filialfinder.

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Martina Ostermeier, Telefon: (02732) 5530210, E-Mail: presse@hoerex.de

Redaktioneller Hinweis

Die HÖREX Hör-Akustik eG mit Sitz in Kreuztal bei Siegen wurde 1995 gegründet und ist eine der führenden Leistungsgemeinschaften der Hörakustik-Branche. Heute gehören ihr bundesweit über 500 Hörakustik-Meister-Fachbetriebe an. Das Ziel der HÖREX Akustiker ist es, Menschen mit Hörminderung eine optimale individuelle Hörlösung anzubieten, die sich an ganz persönlichen Höransprüchen und einem fairen Preis-Leistungs-Verhältnis orientiert. Die HÖREX bietet ihren Mitgliedern zukunftsorientierte Perspektiven und eine attraktive Einkaufspolitik, umfangreiche Marketing-Unterstützung, zahlreiche Dienstleistungen und Angebote zur berufsbegleitenden Weiterbildung. Weitere Informationen finden Sie hier.

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