Ausbildung zum Hörakustiker

Nicht nur einfach ein Job, sondern eine Berufung

Sprache, Klänge, Töne, Geräusche – für viele Menschen selbstverständlich. Das menschliche Ohr ist unser sensibelstes und leistungsfähigstes Sinnesorgan und erfüllt unser Leben täglich mit unendlich vielen Eindrücken und schönen Momenten.

Menschen mit einer Hörschwäche können Töne oder Geräusche nur eingeschränkt oder gar nicht mehr wahrnehmen. Hörakustiker helfen ihnen dabei, wieder besser zu hören. Mache eine Hörakustiker-Ausbildung und schenke zahlreichen Menschen neuen Lebensqualität – mache deinen Beruf zur Berufung!

Ablauf der Ausbildung zum Hörakustiker

Die Ausbildung zum Hörakustiker dauert drei Jahre und findet dual statt – in einem Hörakustikfachbetrieb und an der Bundesoffenen Landesberufsschule für Hörakustiker und Hörakustikerinnen in Lübeck. Vertiefende Kenntnisse in Theorie und Praxis erwerben die Auszubildenden in den überbetrieblichen Schulungswochen an der international renommierten Akademie für Hörakustik in Lübeck.
 

Bestandteile der Hörakustiker-Ausbildung:

  • Durchführung von professionellen Hörtests
  • Individuelle Kundenberatung zur Auswahl von Hörsystemen,
    Hörassistenzsystemen sowie Zubehör und Implantaten
  • Hörsystemanpassung mittels Spezialsoftware
  • Herstellung von Otoplastiken und Gehörschutz
  • Service-, Reparatur- und Wartungsarbeiten
  • Kaufmännische Arbeiten (Angebote kalkulieren, Abrechnung mit Krankenkassen etc.)

Nach erfolgreich abgeschlossener Gesellenprüfung…

… können Hörakustikgesellen unter Aufsicht eines Meisters in einem Hörakustikfachgeschäft arbeiten. In einem weiteren Ausbildungsjahr kann der Meistertitel erworben werden, um ein Fachgeschäft zu führen, ein eigenes Fachgeschäft zu eröffnen oder selbst Nachwuchskräfte auszubilden.

Das HÖREX Existenzgründerprogramm und die HÖREX Unternehmensnachfolge unterstützen Gründer in der Hörakustik nachhaltig auf ihrem Weg zum eigenen Fachgeschäft. Auch im Marketing ist die HÖREX der perfekte Ansprechpartner für Gründer.

Voraussetzungen für die Hörakustiker-Ausbildung

Die mittlere Reife oder Hochschulreife bieten eine gute Grundlage für die Ausbildung zum Hörakustiker. Mit guten Schulnoten in den Fächern Physik, Mathematik, Deutsch und Biologie punkten angehende Auszubildende zusätzlich.

Ausbildungsbetriebe prüfen manchmal vorab im Rahmen eines Probearbeitens, ob der Auszubildende handwerkliches Geschick, ein gutes technisches Verständnis sowie eine offene und kommunikative Art mitbringt. Wenn du all diese Voraussetzungen mitbringst, dann ist die Ausbildung zum Hörakustiker genau die Richtige für dich.

Fort- und Weiterbildungen für Hörakustikgesellen und -meister

Hörakustiker können sich in den Bereichen Pädakustik, Audiotherapie, Tinnitus oder Cochlea-Implantate weiterbilden. Der Meistertitel ermöglicht es Ihnen auch – Abitur oder Fachhochschulreife vorausgesetzt –, ein Bachelorstudium im Fachbereich „Hörakustik“ aufzunehmen. Damit stehen ihnen auch die Türen in die Bereiche Forschung und Entwicklung von Hörsystemen bei einem der renommierten, international tätigen Hörgerätehersteller offen. Der Beruf des Hörakustikers bietet also zahlreiche Möglichkeiten zur persönlichen und fachlichen Weiterentwicklung.

Hörakustiker vs. HNO-Arzt

Zwei Berufe – grundverschieden und doch eng miteinander verbunden. Als hochspezialisierter Facharzt ist der Hals-Nasen-Ohren-Arzt für die Diagnose eines Hörverlustes sowie die Überweisung an den Hörakustiker zuständig. Mit dieser sogenannten Verordnung kann sich der Betroffene bei seinem lokalen Hörakustiker mit Hörsystemen versorgen lassen und die Kosten bei seiner Krankenkasse einreichen.

Wenn auch du Interesse an der Ausbildung zum Hörakustiker hast, dann wende dich jetzt direkt an einen HÖREXperten in deiner Region. Alle HÖREXperten findest du im HÖREX Filialfinder. Wir freuen uns, von dir zu hören!

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